Page 11 - Taxikurier März 2025
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stadt München: „Es ist ein weiterer Schritt, sendling und in Pasing Süd beschlossen.
Fußgängern die langsamer sind als Andere – Zudem soll das bestehende Lizenzgebiet
aus welchen Gründen auch immer –, die „Partnachplatz“ erweitert werden. In
Überquerung stark befahrener Straßen ohne Freiham ist eine flächendeckende Parkraum-
Angst und Stress zu ermöglichen. Ein Pro- bewirtschaftung ohne Parklizenzierung ge-
jekt, das mobilitätseingeschränkten Men- plant. Die Umsetzung der Maßnahmen kann
schen ein Stück mehr Teilhabe im öffentli- nach aktuellem Stand zwischen 2025 und
chen Raum bringt.“ 2028 erfolgen.
Um den Erfolg des Projekts zu messen, wer- Im öffentlichen Raum gibt es eine zuneh-
den begleitende Untersuchungen durchge- mende Flächenkonkurrenz zwischen
Zwei Testkreuzungen – zwischen Kreillerstra- führt. Dabei wird der Nutzen der Maßnahme Kfz-Stellflächen einerseits und dem An-
ße und Marianne-Plehn-Straße sowie an der sowie die Akzeptanz bei den Nutzenden spruch der Bürger*innen an einen attrak-
Ganghoferstraße auf Höhe der Hausnummer überprüft. Die gewonnenen Erkenntnisse tiven Lebens- und Aufenthaltsraum, eine
80 – sind bereits in Betrieb. Vier weitere fließen in mögliche Weiterentwicklungen sichere Verkehrsinfrastruktur für alle Ver-
Anlagen werden in den nächsten Monaten des Systems ein. Bei positivem Feedback kehrsteilnehmenden sowie der Integration
freigeschalten: An den Kreuzungen Blumen- und erfolgreicher Umsetzung könnte das neuer Mobilitätsangebote andererseits. Um
straße/Papa-Schmid-Straße und Pfingst- System auf andere Standorte in der Stadt möglichst vielen Anforderungen gleicher-
rosenstraße/Sauerbruchstraße, am Partnach- ausgeweitet werden. maßen gerecht zu werden, braucht es unter
platz sowie an der S-Bahn-Unterführung an anderem eine zeitliche und räumliche Beein-
der Albert-Roßhaupter-Straße. Wenn eine Das Pilotprojekt ist Part der Teilstrategie flussung der Parkraumnutzung im Rahmen
Person sich mit der aktivierten Sonderfunk- Fußverkehr der Mobilitätsstrategie 2035, mit des Parkraummanagements. Die an die Be-
tion in der App einer dieser Kreuzungen nä- dem Ziel, den Fußverkehr zu stärken und dürfnisse der einzelnen Gebiete angepassten
hert, wird die Grünphase um mehrere Sekun- den öffentlichen Raum für alle Bevölke- Regelungen des ruhenden Verkehrs kommen
den verlängert. Die Taste zur Anforderung rungsgruppen zugänglicher zu gestalten. dabei sowohl Besucher*innen als auch vor
der Grünphase an der Ampel muss wie bisher Weitere Informationen zum Projekt, den be- allem den Bewohner*innen zugute. Park-
gedrückt werden. Der reguläre Verkehrsfluss rechtigten Personen sowie zu Registrierung regelungen reduzieren den Parksuchverkehr,
wird durch die gezielte Verlängerung nur und zum Bedarfsnachweis gibt es unter was sich auf die Luftqualität in den Quartie-
bei Bedarf nicht spürbar beeinträchtigt. muenchenunterwegs.de/laenger-gruen. ren und damit direkt auf die Lebensqualität
Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Das Pilot- der Bewohner*innen auswirkt.
projekt ist ein wichtiger Schritt hin zu einer (Meldung vom 10. Januar 2025)
inklusiveren Stadt. Wir wollen, dass sich Aktuell gibt es in München 76 Parklizenz-
alle Bürger*innen sicher und selbstständig gebiete sowie zusätzliche Regelungen für
im öffentlichen Raum bewegen können – Ausweitung Parkraummanagement die Altstadt, den Hauptbahnhof, den Do-
unabhängig von ihren körperlichen Fähig- magkpark und die Messestadt Riem mit
keiten.“ Der Mobilitätsausschuss des Stadtrats hat in einer flächendecken Bewirtschaftung von
seiner Sitzung am 29. Januar 2025 fünf insgesamt rund 100.000 Parkplätzen.
Bernhard Claus, Vorsitzender des FAK Mobili- neue Parklizenzgebiete in Gern, am Mang-
tät im Behindertenbeirat der Landeshaupt- fallplatz, am Scharfreiterplatz, in Mitter- Danke an die Pressestelle des MOR
Werther von Kummer Nöker Dr. Schwerdt
Rechtsanwälte, Partnerschaftsgesellschaft *
Tätigkeitsschwerpunkte
Monika Werther * Sven von Kummer * Nicola Nöker * Dr. Birgit Schwerdt *
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